Taekwondo Club Ingelheim
Der Verein mit dem Kick

Archiv 2011

03.12.2011

Alberto Celestrin beim  beim Olympic Test Event in London erfolgreich

Beim Taekwondo Test Event anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London, England belegt Alberto Celestrin vom Taekwondo Club Ingelheim in der olympischen Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm einen hervorragenden 3. Platz.

Alberto Celestrin startet mit einem deutlichen 6:1 Auftaktsieg gegen Hayder Shkara aus Australien. Im Viertelfinale war der Gegner die Nummer zwei der Weltrangliste Ramin Azizov aus Aserbaidschan. Der Sieger der Weltqualifikation machte es dem Rotweinstädter aufgrund ständigen Monierens von Verletzungen und der daraus resultierenden Kampfunterbrechungen sichtlich schwer seinen Kampfstiel durchzubringen. Celestrin geriet früh in Rückstand und rannte den Punkten hinterher und verlor am Ende mit 3:8 Punkten. Da sich Azizov auch gegen Sang-Bin Lee aus Korea durchsetzte und in das Finale einzog, hatte der Ingelheimer die Chance über die Trostrunde die Bronzemedaille zu erkämpfen.

Im ersten Kampf der Trostrunde siegte Alberto Celestrin mit 10:7 gegen Phillip Jae Duk Jun aus den USA. Im entscheidenden Kampf um die Bronzemedaille gegen Nicolas Garcia aus Spanien, der Nummer 7 der Weltrangliste, konnte der 28-jährige Sportsoldat seinen Kampfstil durchsetzen und gewann mit 8:3 Punkten.

Sieger in der olympischen Gewichtsklasse -80kg wurde Aaron Cook aus England (Nummer 3 der Weltrangliste). Er gewann kampflos das Finale, da Azizov aus Verletzungsgründen zurückzog. Cook setzte sich unter anderem gegen den amtierenden Weltmeister -87kg Yousef Karami aus dem Iran mit 10:8 Punkten und gegen Garcia aus Spanien im Sudden Death durch.

05.11.2011

Die Kleinsten waren die Größten

Taekwondo Club Ingelheim beim Rheinland-Pfalz Pokal erfolgreich

Mit über 250 Startern aus 26 Vereinen, die aus ganz Deutschland sowie den benachbarten EU-Ländern angereist sind, sogar ein Team aus Russland und der Türkei war am Start, war der Internationale Rheinland-Pfalz Pokal, der wie jedes Jahr in Bingen zur Austragung kam, in diesem Jahr sehr gut besucht. 15 Sportler des Taekwondo Club Ingelheim stellten sich der starken Konkurrenz und erkämpften insgesamt 12 Medaillen. Sieben Rotweinstädter konnten ihre Gewichtsklasse für sich entscheiden und sich den internationalen Landesmeistertitel sichern. Drei Silber- und zwei Bronzemedaillen sowie der gute fünfte Platz in der Teamwertung komplettierten das gute Mannschaftsergebniss.

Die erst siebenjährigen Teamküken Samuel Costa (Jugend männlich bis 22 Kilogramm), Nicolai König (Jugend männlich bis 26 Kilogramm) und Elia Pörsch (Jugend männlich bis 29 Kilogramm) haben ihre Gegner klar beherrscht und konnten sich die Goldmedaille sichern. Auch Mike Losinski (Jugend männlich bis 51 Kilogramm) und Marius Repovs (Jugend männlich bis 59 Kilogramm) konnten ihre Kämpfe souverän für sich entscheiden und sicherten sich das oberste Treppchen. Nach über zwei Jahren Wettkampfabstinenz konnte auch Michael Jakob (Herren bis 63 Kilogramm) von sich überzeugen und sein “Comeback“ mit einer Goldmedaille besiegeln. TCI-Bundeskadersportlerin Marilena Werth (Damen bis 62 Kilogramm) belegte ebenfalls unangefochten den ersten Platz und feierte zugleich ihren sechsten Titel bei diesem Turnier.

Einen starken Eindruck hinterließ auch Jona Pörsch (Jugend männlich bis 38 Kilogramm), der erst im Finale gestoppt werden konnte. Weitere Silbermedaillen erkämpften Alexa Schreeb (Jugend weiblich bis 51 Kilogramm) und Kevin Hendrix (Herren bis 80 Kilogramm), die beide ihren Finalkampf nur denkbar knapp mit einem Punkt Rückstand aus der Hand geben mussten. Im Halbfinale scheiterten Sophia Costa (Jugend weiblich bis 30 Kilogramm) und Maximilian Pollok (Jugend männlich bis 68 Kilogramm), die sich hier noch mit der Bronzemedaille zufrieden geben mussten. Ohne Platzierung, jedoch mit neu gewonnener Erfahrung, mussten sich  Illias Amanaane, Dustin Schenkenberger und Luca Siedler (Jugend männlich bis 30 Kilogramm) zufrieden geben. „Die Medaillenausbeute kann sich in Anbetracht der starken Konkurrenz durchaus sehen lassen. Die Leistungen waren größtenteils sehr ansprechend, vor allem die Jüngsten wussten hier zu überzeugen.“ So das Fazit vom betreuenden TCI-Trainer Sasan Dalirnejad.

30.07.2011

TCI-Ass Tomik Hayrapetian gewinnt Edelmetall an der Copacabana

Bei den 5. Militär World Games in Rio de Janeiro gelang es Tomik Hayrapetian wie schon im vergangenem Jahr bei der Militär-Weltmeisterschaft erneut nach einer Weltmedaille zu greifen. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille bestätigt der 31-jährige Rotweinstädter abermals seine Weltklasse und unterstreicht seine Ambitionen in Richtung Olympiaqualifikation, die Ende Januar 2012 ansteht.

Mit über 6000 Athleten aus 110 Nationen gehören die Militär World Games zu den größten Sportveranstaltungen Weltweit und finden wie die Olympischen Spiele nur alle vier Jahre statt. Es wurden Wettkämpfe in 20 Sportarten durchgeführt. Neben den traditionellen olympischen Sportarten gehören hier auch rein militärische Sportarten zum Programm. Die deutsche Delegation, die aus 168 Teilnehmern bestand, konnte 35 Medaillen gewinnen, darunter fünf im Taekwondo.

Eine davon konnte der Ingelheimer Sportsoldat Tomik Hayrapetian beisteuern.  Der Routinier des Taekwondo Club Ingelheim konnte in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm, nach einem Freilos in der ersten Runde, seinen Auftaktkampf gegen Davide D`Orazi aus Italien klar mit 11:1 Punkten gewinnen. Den zweiten Kampf gegen Ryan Mc Culloch aus den USA konnte der Rotweinstädter ebenfalls deutlich mit 10:4 Punkten für sich entscheiden. Im Kampf um den Einzug ins Finale traf der amtierende Deutsche Meister und WM-Teilnehmer auf den Jordanier Kanaan und unterlag nur denkbar knapp mit 4:5 Punkten. Durch diese unglückliche Niederlage musste der Ingelheimer, um sich doch noch eine mögliche Bronzemedaille zu sichern, in die Trostrunde, in der er gegen Muhammad Ashfaq aus Pakistan mit 8:4 Punkten klar die Nase vorn hatte. Damit sicherte sich der „Ingelheimer Sportler des Jahres“ wie schon im vergangenen Jahr bei der Militär-Weltmeisterschaft in Kanada auch in diesem Jahr erneut eine Weltmedaille.

08.07.2011

Zweifelhafte Niederlage

Weltklasseleistung blieb von Punktrichtern unbeachtet

In einer bestechenden Form präsentierte sich der Ingelheimer Olympiaaspirant Alberto Celestrin beim mit 108 Nationen sehr stark besetzten Weltolympiaqualifikationturnier im Taekwondo. Trotz absoluter Weltklasseleistungen blieb dem Rotweinstädter beim diesem ersten von zwei Qualifikationsturnieren das ersehnte Ticket für die Olympischen Spiele 2012 noch versagt. Mit einer der schlechtesten Leistungen dieses Turniers verhinderten die Punktrichter den Durchmarsch des Rotweinstädters bei der Weltolympiaqualifikation in der aserbaidschanischen Metropole Baku. Im Achtelfinale des ersten für London 2012 ausschlaggebenden Turniers traf der WM-Fünfte auf Yousef Karami, den amtierenden Weltmeister aus dem Iran, der zuvor bereits den erfolgreichsten Taekwondo-Sportler aller Zeiten, Vierfachweltmeister und Doppelolympiasieger Steven Lopez aus den USA ausschalten konnte. Auch der 28-jährige Rotweinstädter konnte bereits in den Vorkämpfen mit dem Polen Piotr Pazinski und dem Vizeweltmeister Ahmad Bahawi aus Afghanistan zwei namhafte Konkurrenten in der olympischen Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm aus dem Rennen werfen. In einem an Spannung kaum zu übertreffenden Kampf beherrschte der Deutsche den klar favorisierten Iraner über die gesamte Kampfdistanz und konnte ihn mit einem Treffer zum Kopf sogar von den Beinen holen. Leider wurden dem Schützling vom Bundestrainer Waldemar Helm viele klare Punkte von den Punktrichtern verweigert, im Gegenzug dem Gegner fast jeder auch noch so undeutliche Treffer zuerkannt. So das der Iraner den Kampf, dank der zweifelhaften Punktrichterleistungen und dem  überforderten Kampfleiter unter den gellenden Buh-Rufen des gesamten Publikums und zu seiner eigenen Überraschung knapp für sich entscheiden konnte. Nach diesem sehr aufreibenden Kampf konnte sich der Iraner in den weiteren Kämpfen unangefochten durchsetzen und die Fahrkarte zu den Olympischen Sommerspielen 2012 sichern. Noch kurz vor Turnierbeginn wurde von der World Taekwondo Federation bekanntgegeben, dass bei diesem so wichtigen Turnier wieder mit dem konventionellen Drückersystem gekämpft wird, das heißt, die Punktrichter entscheiden über die Punktevergabe, anstatt wie im Vorfeld ausgeschrieben das elektronischen Westensystem, wie schon bei den letzten Weltmeisterschaften. „So waren Fehlentscheidungen leider keine Seltenheit.“ so Heim- und Bundestrainer Waldemar Helm, der zwar mit den Leistungen der Punktrichter hadert, nicht jedoch mit der Leistung seines Schützlings. „ Alberto hat hier gezeigt, dass er zur absoluten Weltspitze in seiner Gewichtsklasse gehört. Mit dieser Leistung zählt er sicher zu den Favoriten für die kommende kontinentale Olympiaqualifikation. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns für die Spiele qualifizieren und hier auch um die Medaillen kämpfen werden.“ Ende Januar 2012 hat dann der Ingelheimer Ausnahmesportler bei der europäischen Olympiaqualifikation im russischen Kazan die zweite und dann letzte Chance das ersehnte Olympiaticket zu lösen. Auch die weiteren deutschen Starter konnten sich noch nicht für London qualifizieren. Insbesondere die WM-Dritte Helena Fromm wurde trotz deutlicher Überlegenheit  gegen Korea deutlich benachteiligt.

21.05.2011

TCI-Asse siegen im Herzogtum

Bei der diesjährigen Luxemburg Open, an der Sportler aus ganz Deutschland und den Beneluxländern teil nahmen, konnten die Asse des Taekwondo Club Ingelheim Sasan Dalirnejad und Alberto Celestrin jeweils die ersten Plätze erkämpfen.

Nur zwei Wochen nach seinem WM-Einsatz gelang es Alberto Celestrin den prestigeträchtigen Titel im Herrenschwergewicht, der mit 600 € Siegprämie dotiert war, für sich entscheiden. Dabei ließ der WM-Fünfte in drei klar gewonnene Kämpfen der durchaus namhaften Konkurrenz aus dem in und Ausland im Rennen um die Siegprämie keine Chance.

Der WM-Neunte von 2009 Sasan Dalirnejad, der sich ebenfalls über drei Kämpfe gegen die internationale Konkurrenz keine Blöße gab, erkämpfte sich souverän den Titel in den Herrenklassen bis 58 Kilogramm. Damit sicherte sich der Ingelheimer Sportstudent seinen ersten internationalen Titel in der olympischen Gewichtsklasse bis 58 Kilogramm. 

14.05.2011

WM-Medaille war zum greifen nahe

Nach drei Siegen gegen absolut hochkarätige Gegner scheiterte der Ingelheimer Alberto Celestrin bei der Taekwondo Weltmeisterschaft in Südkorea kurz vor einer Medaille im Viertelfinale. Der zweite Vertreter es Taekwondo Club Ingelheim, Tomik Hayrapetian unterlag unglücklich in Runde eins.

Schon die Auftaktbegegnung von Alberto Celestrin gegen den Mexikaner Rigobert Sanchez entwickelte sich hochdramatisch. Trotz guter Aktionen und der druckvolleren Kampfführung endete die Begegnung nach der regulären Kampfzeit von drei mal zwei Minuten unentschieden und ging damit in die vierte, sogenannte „Sudden Death“-Runde, in der der erste Punkt zum Sieg führt. Auch in dieser Verlängerungsrunde gelang es keinem der beiden Kontrahenten den entscheidenden Punkt zu setzen. Folglich mussten die  Kampfrichter entscheiden, wer der bessere Kämpfer war und votierten mehrheitlich zu Gunsten des Rotweinstädters.

Europameister chancenlos

In der zweiten Begegnung der Gewichtsklasse bis 87 Kilogramm stand Alberto Celestrin dem Europameister von 2008, Arman Yeremyan aus Armenien gegenüber. Hier hatte der deutsche Mittelgewichtler weitaus weniger Probleme und konnte sehr früh mit einem Treffer zum Kopf des Gegners in Führung gehen. Nach dem dieser in der zweiten Runde bis auf einen Punkt wieder herankam, überraschte ihn der Rotweinstädter erneut mit einem Kopftreffer und lies bis zum Ende der Begegnung nichts mehr zu.

Weltmeister entthront

Im Achtelfinale musste Alberto Celestrin dann gegen niemand geringeren, als den amtierenden Weltmeister und Topfavoriten auf Gold Bahri Tanrikulu antreten. Der dreifache Welt- und Europameister aus der Türkei ließ von Beginn an keinen Zweifel daran, dass er die Wettkampffläche als Sieger verlassen wollte. Doch der der 28-jährige Ingelheimer konnte dem Druck des türken standhalten und früh in Führung gehen. Kurz vor Kampfende gelang es dem Weltmeister einen überraschenden Kopftreffer anzubringen und seinerseits in Führung zu gehen. Mit einer enormen Energieleistung konnte der Deutsche, in im wahrsten Sinne des Wortes, letzter Sekunde noch den Ausgleich erzielen. Somit ging auch dieser Kampf in die vierte und entscheidende Runde, in der der Rotweinstädter eine Unachtsamkeit des Türken nutzte und den Siegtreffer erzielte.

Doppeleuropameister Endstation

Nach dem aufreibenden und sehr kräftezehrenden Kampf gegen den Titelverteidiger war dann im Viertelfinale, das nach nur einer sehr kurzen Pause ausgetragen wurde, gegen den Doppeleuropa- und Vizeweltmeister Jon Garcia aus Spanien im wahrsten Sinne des Wortes "die Luft raus". Leider konnte der sonst so agile Ingelheimer zu keiner Zeit an die Leistungen von den vorhergehenden Kämpfen anknüpfen und musste den Medaillenkampf verloren geben. Mit dem 5. Platz und den Siegen gegen absolute Weltklassekämpfer zeigte der angehende Sportsoldat jedoch seine Weltklasse, die er Richtung Olympia Qualifikation und bei erreichen auch den Olympischen Spiele 2012, noch weiter optimieren muss.

Unglückliche Erstrundenniederlage

Die zweite Ingelheimer Medaillenhoffnung Tomik Hayrapetian scheiterte trotz überlegener Kampfführung und klarer, jedoch leider nicht gewerteter, Kopftreffer sehr unglücklich und unverdient in seinem Auftaktkampf in der Herrenklasse bis 63 Kilogramm gegen den World-Cup-Sieger aus Spanien. Erst im Sudden Death der vierten Runde konnte der Spanier den Kampf für sich entscheiden, nachdem zuvor dem Ingelheimer Bantamgewichtler zwei klare Kopftreffer verweigert wurden und der Kampf ausgeglichen in die Verlängerung ging.

27.02.2011

Deutscher Meister

Bei der Deutschen Meisterschaft in Ingolstadt gelang es Tomik Hayrapetian vom Taekwondo Club Ingelheim den Titel in der Gewichtsklasse bis 63 kg zu erkämpfen. Marilena Werth wurde bei den Damen bis 62 kg Dritte.

Schon in seinem ersten Kampf gegen Bertan Büyükyurt aus Berlin präsentierte sich der 30-jährige Ingelheimer in hervorragender Kämpferlaune und besiegte seinen Kontrahenten mit sehenswerten Kopftreffern deutlich mit 13:2 Punkten. Auch seine zweite Begegnung gegen Christos Pragalos aus Schwabach entschied der Ingelheimer Routinier klar mit 5:2 Punkten für sich. Gleiches wiederfuhr seinem Halbfinalgegner Andre Hauke aus Königsborn. Dieser konnte dem stark agierenden Rotweinstädter nichts entgegensetzen und unterlag deutlich mit 8:2 Punkten. Erst im Finale wurde der Schützling vom Ingelheimer Bundestrainer Waldemar Helm richtig gefordert. Gegen den Ranglistenersten Thomas Gebel aus Sindelfingen musste der Soldat der Sportförderkompanie sein ganzes Können aufweisen um die Partie für sich zu entscheiden. Nach ausgeglichenem Kampfverlauf hatte der Ingelheimer Sportler des Jahres die größeren Kraftreserven und verließ am Ende mit 7:5 Punkten als Sieger und Deutscher Meister die Wettkampffläche. 

Mit diesem Erfolg gelang es ihm auch die Nominierungskriterien für die kommende Weltmeisterschaft, die Anfang Mai in Südkorea zur Austragung kommt, zu erfüllen. Nun obliegt es seinem Heim-und Bundestrainer Waldemar Helm ihn zu diesen Großereigniss zu nominieren. Die Chancen, dass nach Sasan Dalirnejad 2009, erneut ein Ingelheimer Taekwondo-Sportler die Deutschen Farben bei einer Weltmeisterschaft vertritt stehen sehr gut.

Mit Marilena Werth war noch eine weitere Ingelheimer Medaillenhoffnung bei diesen nationalen Titelkämpfen am Start. Und auch sie konnte die Erwartungen erfüllen und nach einer Medaille greifen. Die 19-jährige Abiturientin präsentierte sich stark verbessert und konnte ihre Vorrundenkämpfe deutlich für sich entscheiden. Erst im Halbfinale musste sie sich nach ausgeglichenem Kampfverlauf knapp geschlagen geben. Nach ihren zweiten Platz bei der Deutschen Junioren Meisterschaft zeigt sich die frisch gebackene Bundeskaderathletin auch bei den Damen als konkurrenzfähig und klettert auf Rang Drei der Bundesrangliste.

05.02.2011

Gold und Silber beim Taekwondo Weltranglistenturnier

Neuingelheimer Alberto Celestrin gewinnt Swedish Open, Tomik Hayrapetian belegt einen hervorragenden zweiten Rang  

Bei seinem ersten Einsatz für den Taekwondo Club Ingelheim geling Alberto Celestrin gleich der Sieg beim stark besetzten Weltranglistenturnier im südschwedischen Trelleborg. Damit konnte der seit nun vier Jahren in Deutschland lebende ehemalige kubanische Nationalkämpfer  seinen Titel verteidigen und wertvolle Weltranglistenpunkte sammeln.

Alberto Celestrin gelang im ersten Kampf ein klarer 5:1 Punktesieg gegen Vitoldas Dzikevic aus Litauen.  In zweiten Kampf hatte dann der Russe Radik Isaev nach vier Minuspunkten durch Disqualifikation das Nachsehen. Im Halbfinale ließ der Neuingelheimer dem Österreicher Christoph Decker, beim Endstand von 4:2, keine Chance und auch sein Finale gegen der russischen EM-Medaillengewinner Ivan Nikitin konnte der dreifache Gewinner der europäischen Rangliste mit 4:3 Punkten für sich entscheiden. 

Zuvor gelang es dem Ingelheimer Sportler des Jahres 2010 Tomik Hayrapetian sich ins Finale der Swedish Open zu kämpfen und einen hervorragender zweiten Platz zu belegen.

Nach Siegen über Conor Grassick (3:2, Irland), Scott Abley (11:6, England), Sagir Adam (1:0, Israel) und Uladzimir Pervachenkau (1:0, Weißrussland) gab es erst im Finale eine knappe 6:8 Niederlage gegen Europameister Nuno Pinto Costa aus Portugal.

Damit unterstrich der Sportsoldat und Militärweltmedaillengewinner seine Ambitionen an der im Mai anstehenden Weltmeisterschaft für Deutschland an den Start zu gehen.

Aktuell, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2010, 2009, 2008

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